5 Jahre „Handball kennt kein Handicap“

Happy Birthday – Handball kennt kein Handicap

San Pepelow….wir kommen !

Bald geht es los und Handball kennt kein Handicap geht auf große Fahrt. Passend zu unserem 5 jährigem Bestehen fahren wir erstmals mit den Kids über ein Wochenende weg.

Unser Ziel ist die Ostsee, genauer das mediterrane Feriendorf San Pepelone am Salzhaff .

Wann? vom 1.07.-3.07.2022

Unser Motto? Handball kennt kein Handicap lernt neue Sportarten kennen.

Wir erproben Surfbretter, erklimmen den Kletterturm, Boulder, und natürlich haben wir unsere Beachbälle für ein Beachhandballturnier dabei. Aber auch das Abendprogramm ist gut gefüllt. Lagerfeuer mit Stockbrot und Gitarrenmusik und eine Disco sind geplant.

Wir freuen uns schon sehr auf das gemeinsame Wochenende.

Wir freuen uns, dass diese Fahrt ermöglicht wird über das Zukunftsprogramm des Landes Niedersachsen-„Startklar in die Zukunft„und vielleicht ermöglicht uns noch ein weiterer Sponsoren, dass wir noch eine größere Kostenübernahme erhalten.

Vielen Dank an alle Unterstützer

Das Team von Handball kennt kein Handicap , in Kooperation vom TuS Bothfeld und dem HSC.

Ohne Sponsoren würde es nicht laufen

DANKESCHÖN

Heute möchte wir uns ganz herzlich bei dem Sparkassen-Sportfond bedanken. Eine Jury hat unter vielen Einsendungen auch unser Projekt gezogen und somit können wir neue Trikots für unseren Handballnachwuchs kaufen, beflocken und an unsere Inklusionhandballer/innen weiter geben.

Wir bedanken uns für die Unterstützung, denn ohne Sponsoring wären viele Aktionen, aber auch Material.- oder Trikotbedarf nicht zu finanzieren

Hier findet Ihr weitere Informationen zum Sparkassen-Sportfond.

.https://www.sportregionhannover.de/de/sportentwicklung/wettbewerbe/sparkassen-sportfonds/

Na, ist denn schon Weihnachten?

Lange hat’s gedauert, dann ging doch alles ganz schnell und Montag war es dann so weit.

Wir baten die Eltern, ihre Kinder zu einer ungewöhnlichen Zeit in die Halle zu bringen. Hier trainierte weder die Erste noch die Zweite Gruppe, die Eltern machten es sich am Hallenrand gemütlich, die Kids ahnten, hier ist was anders als sonst.

Unser Begrüßungskreis war heute riesig, fast alle Handballer waren gekommen. Ein kleines Geburtstagsständchen für unsere Melina und dann konnte Karen es nicht mehr für sich behalten. Fabian Böhm, Kapitän der Bundesligamannschaft „Die Recken“( https://www.die-recken.de/home/) und ehemaliger Nationalspieler besuchte uns heute beim Training. Eine unserer Handballer war ganz aus dem Häuschen, Marie ist wohl der GRÖSSTE Fabian Böhm Fan auf der ganzen Handballerwelt.

Damit auch alle etwas von Böhm hatten, teilten wir unsere Gruppe nochmal auf. So hatte wirklich jede(r) genug Zeit, um mit dem Profi ein paar Bälle zu werfen. Es gab viele Tipps und Tricks von Fabian und beim gemeinsamen Spiel war der 1,98m Riese eine super Anspielstation aber auch ein unüberwindbarer Gegner

Auch unsere jüngsten Handballer wollen ein Foto mit Fabian Böhm
Levin zeigt was er kann.

Zum Abschluss gab es noch jede Menge Autogrammkarten, Fotos und das Versprechen, sich gegenseitig beim Handballspielen zu beobachten.

Marie und ihr Fabian Böhm.
Tschüß, bis zum nächsten mal.

Wir bedanken uns bei Fabian Böhm für dieses einmalige Training.Wir werden es so schnell nicht vergessen.

Das Trainerteam : Ulli, Susi, Karen, Levin, F.Böhm, Anja und Hanna

Wir begrüßen Levin ganz herzlich im Trainerteam

Levin ist von Anfang an in unserem Inklusionsteam dabei. Vor fast 5 Jahren kam er in unsere Sporthalle und lernte den besten Sport kennen. Nicht nur das Training gefiel ihm, seit ein paar Jahren sind Levin und Familie auch bei den Recken zu Gast. Als Dauerkartenbesitzer verpasst er kein Spiel.

Kein Wunder, dass er jetzt den nächsten Schritt geht und den Kinderhandballgrundkurs bestanden hat.

Seit ein paar Wochen unterstützt Levin uns nun beim Training und hat seine ersten Übungen mit den Kids alleine durchgezogen.

Ein toller Sportler, der unsere Jüngsten mit Geduld, Empathie und einem Lächeln durch das Training bringt.

Dankeschön

Was haben wir doch für wahnsinnig tolle Eltern. Die Kids sind schon zum knuddeln, aber unsere Eltern stehen ihnen in nichts nach.

Wir bedanken uns bei Euch für dieses tolle Geschenk.

IHR SEID MEGA !!!!

Vielen Dank

Ulli, Karen, Hanna, Susi & Anja

Sommerturnier beim TuS Bothfeld

Da auch in diesem Jahr das alljährliche große Rasenturnier beim TuS Bothfeld ausfallen musste, haben einige Verantwortliche ein kleines internes Turnier für die kleinsten Handballer organisiert.

Samstags kamen die Minis, eine Inklusionsgruppe und die E -Jugendlichen auf den Platz. Das Orga-Team hatte sich was ganz verrücktes überlegt.

Die Mannschaften wurden wild durcheinander gemischt und ein Trainer wurde auch dazu gelost.

Der Spielplan sah vor, dass im Sand und auf dem Rasen gespielt wurde.

Ersteinmal gab es lange Gesichter, doch schnell wurde aus dem fremden Mädchen eine neue Mitspielerin und aus dem großen Jungend aus der E ein super Zuspieler.

Der Spielplan war straff organsiert, kaum waren die kleinen Füße aus dem Sand, halfen die Eltern in die Socken und Turnschuhe und schon pfiff der Schiere das nächste Spiel auf dem Rasen an. Puh, das war nicht nur für die Kids anstrengend.

Am Schluß wartete noch eine lange Staffel auf alle. Slalom, Hürden überlaufen, drunter her klettern, einen Reifenpacour durchlaufen, ein Auto an einem Seil aufwickeln und zum Schluß das Hütchen umlaufen , Leibchen hochwerfen und Schluß.

Alle waren richtig geschafft und glücklich über einen tollen Nachmittag. Zum Abschluss gab es dann noch eine kleine Erfrischung und ein paar leckere Kalorien . Das haben sich aber auch alle verdient.

Am Sonntag trafen sich dann die männlich und weibliche C und D Jugend und natürlich auch unsere älteren Inklusionskinder.

Gleiches Prozedere wie am Tag davor. Lange Gesichter, als alle hörten, dass die Mannschaften gemischt wurden. Am Ende glückliche Spieler*innen, weil so ein Tag mächtig Spaß macht und es überhaupt nicht darauf ankommt, wer gewinnt, verliert oder die meisten Tore wirft.

Im Vereinsheim H´Vin trafen sich dann fast alle wieder, denn wer kann nach so einem Sporttag schon nein zu einer großen Portion Pommes, einer Currywurst oder einem Burger sagen.

Ein gelungenes kleines Turnier ging zu Ende, ein. Dank ans Orga-Team, gerne kommen wir im nächsten Jahr wieder vorbei.

Trainingsabschluß oder Bootcamp

Wenn es einen Tag im Trainingsjahr gibt, auf das sich alle freuen, dann ist es das jährliche Abschlußtraining. Kurz vor den Sommerferien bitten wir die Eltern zum gemeinsamen Training . In diesem Jahr haben wir Trainer uns was super tolles ausgedacht. Warum immer in der Sporthalle, nein, dieses Mal erwarteten wir die Eltern in unserer großen „Sandkiste“ . Der Beachplatz vom HSC wurde also kurzerhand um eine weiterer Stunde angemietet (Vielen Dank an die jungen Mädels der C-Jugend, die ein bisschen ihrer Trainingszeit für uns hergaben.) und ab in den Sand.

Natürlich müssen die Muskeln ersteinmal ein wenig warm werden, also auf zu einem gemischten Staffelspiel.

Danach gab es Wettkämpfe zwischen den gemischten Mannschaften, zwischen Eltern gegen Kids und Eltern gegen Trainer.

Zur Stärkung ging es zum mitgebrachten Obststand, Melone, Gurken, Möhren und Co waren schnell verputzt und der ein oder andere kleine Muffin natürlich auch.

Bei soviel Spaß hatte der Muskelkater gar keine Chance und wenn dann nur vom vielen lachen. Das war wirklich ein gelungener Abschied in die Ferien.

Kleiner Nachtrag

In der Lockdown Zeit war vieles anders, natürlich auch unser Training. Statt in der Halle trafen wir uns, wie fast alle Sportler*innen, online. Für viele unserer Handballkids war es ein ganz neues zusammen kommen. So dauerte es natürlich auch länger als sonst mit der Begrüßung am Bildschirm. Die Eltern richteten noch die Kameras, da waren andere schon fleißig am winken und erzählen. Ahhh, stummgeschaltet, also Mikro an und nochmal von vorne.

Zum Aufwärmen ging es dann auf die Yogamatte, den gemütlichen Teppich oder auch auf die Kuscheldecke. Auch die Eltern konnten mitmachen und so hatten wir eine bunte Trainingsgruppe vor dem Bildschirm. Zwischendurch lief der Familienhund durchs Bild und legte sich gemütlich neben die Sportmatte.

Damit auch in der Woche ein wenig gesportelt wurde, gab es ein paar Aufgaben zu bewältigen. In neudeutsch sagt man jetzt wohl „Challenges“ dazu, jedenfalls haben alle Familien super mitgemacht. Hier seht ihr einige Beispiele.

Wer baut aus 2 Bällen und anderen Gegenständen einen Turm?

In einer andere Challenge konnten „unsere“ Handballer*innen dann mal kreativ werden und uns ein Handballbild malen, basteln, kleben….

Sind die Bilder nicht toll geworden?

Während dieser schwierigen Zeit sind wir trotz des Lockdowns noch weiter zusammen gewachsen. Zu unserem Team gehören nämlich nicht nur die Kids und Trainer, ganz wichtig sind auch die Eltern und Großeltern, denn ohne läuft NICHTS !

IHR MACHT EINEN TOLLEN JOB !

Fast so, wie es sein sollte.

Seit ein paar Wochen dürfen wir wieder mit unseren großen und kleinen Handballern auf den schönen Beachplatz des HSC´s. Der Sand lockt, die Sonne lacht, die Linien sind schnell gelegt und eigentlich kann es los gehen.

Trotzdem ist es anders als es sein sollte. Wir betreten die Sportanlage gemeinsam, die Großen mit Mund-Nasenschutz, ohne Eltern und das Wort „Abstand“ fällt auch öfters.

Fast schon wie eintrainiert legen die Kids ihre Schuhe und Trinkflaschen im Abstand auf die Pflastersteine hinters Tor, wenn alle mal so vorbildlich wären.

Doch sobald der Sand unter den Füßen kitzelt, gibt es kein Halten mehr. Es findet sich immer ein Mutiger fürs Tor und schon gehts los. Auch die Trainer versuchen sich an Trickwürfen (Der Kempa sieht im Fernsehen eigentlich gar nicht so schwierig aus.) und so fliegen die Bälle in die Maschen.

Nach einem kleinen Warmach-Spiel wird ordentlich trainiert, denn das nächste Turnier steht vor der Tür.

Der TuS Bothfeld hat für die jüngsten Handballer ein kleines Sand-Rasen-Staffel-Fun-Turnier organisiert und da dürfen wir natürlich nicht fehlen.

Auch unser jährliches „Eltern vs Kinder“ Training findet bald statt, da wollen natürlich die Handicap-Kids den Eltern zeigen, was sie alles gelernt haben.

Ich habe aus internen Kreisen gehört, dass die Eltern schon mächtig Bammel haben und dem folgendem Muskelkater schon jetzt mit Magnesium und Latschenkiefer Creme vorbeugen wollen. 🙂

„Aufgeben ist keine Option. „

Das sagte der 21 jährige Amerikaner Chris Nikic , als er als erster Sportler mit Down-Syndrom den Ironman bestand.

3,86 Kilometer schwimmen, 180,2 Kilometer Rad fahren und 42,2 Kilometer laufen, dass sind die Disziplinen und Weiten, die bei dem Ironman nacheinander geschafft werden müssen.

Eine unglaubliche Leistung , die nur mit einem umfangreichen Trainingspensum, diszipliniertem Leben und einer riesigen Portion Mut und Willen zu schaffen ist.

Artikel der Zeitschrift „Triathlon“

Artikel der Zeitschrift „Stern“