„Aufgeben ist keine Option. „

Das sagte der 21 jährige Amerikaner Chris Nikic , als er als erster Sportler mit Down-Syndrom den Ironman bestand.

3,86 Kilometer schwimmen, 180,2 Kilometer Rad fahren und 42,2 Kilometer laufen, dass sind die Disziplinen und Weiten, die bei dem Ironman nacheinander geschafft werden müssen.

Eine unglaubliche Leistung , die nur mit einem umfangreichen Trainingspensum, diszipliniertem Leben und einer riesigen Portion Mut und Willen zu schaffen ist.

Artikel der Zeitschrift „Triathlon“

Artikel der Zeitschrift „Stern“

„SONRW läuft“ – Mach mit und lauf im November.

Gemeinsam verfolgen wir ein großes Ziel! Wir wollen nacheinander alle Städte ablaufen, in denen 2021 Landesspiele von Special Olympics geplant sind. Wir starten in Essen, im Herzen NRWs, und laufen dann nach Bonn – Koblenz – Darmstadt – Mannheim – Regensburg – Großenhain – Berlin – Halberstadt (Harz) – Hannover – Kiel – Bremen und enden schließlich wieder in Essen. 2150 Kilometer! Wir sind uns sicher, dass wir das gemeinsam schaffen werden!

Jeder für sich, alle für SONRW!

https://specialolympics.de/news/alle/2020/11/sonrw-laeuft-jetzt-noch-weiter-macht-mit-und-lauft-im-november/

Wir wachsen sportlich zusammen

Die weibliche A- Jugend des TuS Bothfeld ist für die Laufchallenge unsere Patenmannschaf geworden.

Jede Spielerin hat , natürlich Coronakonform, ein Patenkind aus unserer Inklusionsmannschaft bekommen. Über Nachrichten und Fotos halten sie mit ihrem Partner Kontakt, motivieren zum Kilometer sammeln und lernen sich so auch ein bisschen näher kennen.

Die Idee dazu kam Susi Wittkowski, Trainerin der erfolgreichen A Jugend und auch unserer Inklusionsmannschaft. So soll Vereinsleben aussehen, ein Miteinander, wo nicht nur der sportliche Vergleich zählt , sondern auch das gegenseitige Unterstützen, motivieren und anfeuern.

Die Sporthallen sind zu, aber Sport wird trotzdem gemacht.

Nach den Sommerferien konnten wir Handballer wieder in den Sand und ganz allmählich auch wieder in die Sporthalle. Die strengen Regeln , die die Vereine für den Sport in den Hallen aufgestellt haben, waren nachvollziehbar und auch gut umzusetzen.

Unsere Kinder waren es ja schon aus dem Sand gewohnt, ihre Trinkflaschen und Sportbeutel mit genügend Abstand zueinander aufzustellen. Das Händedesinfizieren und Maske tragen beim Betreten und Verlassen der Halle stellte sie vor keine Probleme.

Seit fast zwei Wochen sind die Sporthallen nun zu und der Vereinssport ruht.

Die Handballabteilung vom TuS Bothfeld hat sich für diese besondere Zeit eine Challenge ausgedacht, um die Kinder und Jugendlichen weiter sportlich zu fordern , zu motivieren und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Von Mini D bis zur A Jugend muß , natürlich dem Alter entsprechend gestaffelt, eine Laufleistung erbracht werden. Fast alle Mannschaften und natürlich auch deren Trainer laufen mit.

Die Handicap -Handballer sind natürlich auch dabei. Hier haben wir die Kriterien ein wenig modifiziert. Es kann gejoggt, aber auch Fahrrad gefahren werden, Spaziergänge zählen auch mit. Jeder Kilometer zählt.

Am vergangenen Wochenende haben viele Kids mit ihren Familien das schöne Herbstwetter genutzt und so ihre ersten Kilometer gesammelt.

Zusammen haben wir schon unglaubliche 114,76 km zu Fuß oder per Rad gesammelt.

GANZ STARKE LEISTUNG !!!!

Ein ganzes Wochenende für die Trainer

Vom 10.- 12.07.2020 haben wir unsere „Trainerfortbildung“
nach Pepelow gemacht.
„San Pepelone“ ist in der Nähe von Wismar, am Salzhaff und eine kleine mediterane  Sport.-und Wellnessoase.
In erster Linie ist es eine Surfschule, jedoch mit unzähligen anderen Wassersportmöglichkeiten, Radfahren, Klettern, Beachvolleyball, Wikingerschach, Wellnes oder einfach ein wunderschöner Ort zum relaxen .
Freitag Nachmittag fuhren wir in Hannover los und nachdem wir
unsere Unterkunft bezogen hatten, ging es erst einmal an das köstliche
Buffet.
Nach einem entspannten Abend am Meer haben wir am nächsten Morgen das
umfangreiche Frühstück genossen. Danach ging unser Freizeitstress los.
Karen und Anja hatten Ihre ersten Windsurfstunden, während Hanna, Susi und
Ulli deren Technik  auf der Decke am Surfstrand analysierten und natürlich
außerhalb des Wassers viele Ideen hatten, was man alles besser machen kann. 😉
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Nach dem Surfen übten wir uns im Wikingerschach und Beachvolleyball.
Danach ging es ans Brainstorming.
Gemeinsam überlegten wir, wie wir unser Training noch weiter optimieren können. Ganz oben auf unserer Agenda stand das Thema “ Hallenzeiten“. Wir brauchen dringend noch eine zusätzliche Trainingsstunde, um mehr Kinder aufnehmen zu können. Uns erreicht fast jeden Monat eine Anfrage, leider müssen wir dann auf  unserer Warteliste verweisen.
Unsere Trainingsmaterialien wollen wir auch noch weiter aufstocken, es gibt neue Bälle für unsere kleinsten Handballer und einiges mehr.
Auch das Thema „Spielbetrieb“ liegt uns am Herzen, unsere Kids wollen natürlich ihr Erlerntes auch mal vor Publikum und gegen Gegner zeigen.
Ein Turnier für inklusive Mannschaften wollen wir auch besuchen, Lübeck steht da ganz vorne auf unserer Liste, mal schauen, ob wir dort im nächsten Jahr einen Startplatz ergattern können.
Natürlich darf das „Miteinander“ auch nicht zu kurz kommen, ein gemeinsamer Ausflug mit Eltern und Geschwistern soll auch noch stattfinden.
Nach getaner Arbeit ging es wieder an das hervorragende Buffet. Im Sonnenschein auf der Terrasse, ließen wir es uns schmecken.
Leider hat Corona dafür gesorgt, das die abendlich Disco ausfallen musste, also kein Tanz in die Nacht , sonder wieder ein bisschen Teamsport.
Wir entschieden uns für einen Ausflug auf dem Wasser. Wir buchten das Stand up
Paddle für 10 Personen  und fuhren damit dem Sonnenuntergang entgegen. Traumhaft und wirklich lustig für uns und die Zuschauer am Strand.
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Am Morgen konnten wir wieder im mediteranen Frühstücksbereich die Sonne und
den Kaffee genießen.
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Karen und Anja gingen nochmal zum Surfen aufs Wasser und nach einer  Runde Tischtennis mussten wir uns langsam wieder auf den
Weg machen nach Hanover machen.
So fuhren wir mit vielen neuen Ideen nach Hause und „San Pepelone“ wird uns im nächsten Jahr bestimmt wieder sehen.
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Falls jemand mal ganz entspannten Urlaub machen möchte, wir empfehlen dringend
 “ San Pepelone“ .www.san-pepelone.de

Endlich wieder…..

Corona hat uns alle fest im Griff, aber langsam kehren die Sportler, und damit auch unsere Inklusionskinder zum Handball zurück.

Der HSC hat uns Trainer gleich kontaktiert, als es hieß, dass die Sportplätze wieder geöffnet werden und damit auch der Beachplatz.

Natürlich haben wir gleich unseren Eltern und Kids Bescheid gegeben und 10 Jungen und Mädchen durften, natürlich mit Sicherheitsabstand ,  Handball wieder im Sand spielen.

Schaut euch einfach die Fotos an, dann seht ihr, wieviel Spaß unsere Kids im Sand mit uns haben.

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Aber wer am meisten Spaß hatte , seht ihr auf dem nächsten Foto.

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Ulli  😉

Welt-Down-Syndrom -Tag am 21.03.

Auszug aus einem Song von Roger Reddich zum Down-Syndrom-Tag

 

Die Tatsache, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das 21. Chromosom 3-fach vorhanden ist, lieferte das passende Datum für den Welt-Tag: 21.3. !

 

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An diesem Tag werden sonst vielerorts tolle Aktionen und  Veranstaltungen  rund um das Down Syndrom angeboten. Eltern und ihre Kinder, Vereine, Institutionen, Selbsthilfegruppen und viele mehr machen an diesem Tag auf die Trisomie 21 aufmerksam, leider muss wegen der Coronakriese alles abgesagt werden.

Seit ein paar Jahren gibt es in eine tolle Idee, die Verbundenheit mit Menschen mit dem Down-Syndrom zu zeigen. Die SOCKENAUFFORDERUNG

 

#SockenAufforderung findet jedes Jahr am 21. März statt und wird mit dem Welt-Down-Syndrom-Tag verbunden. An diesem Tag werden zwei unterschiedliche Socken getragen, die menschliche Einzigartigkeit wird bejubelt.

Die Aufforderung ist für alle, die Solidarität ausdrücken und die Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien unterstützen wollen, bestimmt. Zugleich verbreitet sie das Bewusstsein darüber, dass die menschliche Individualität diese Welt schöner, bunter, interessanter und inspirierend

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Der Hamburger Rap Musiker Roger Reddich hat für seine Nichte Maja diesen tollen Song geschrieben, hört mal rein.

“ Irgendwie anders, irgendwie normal „

 

 

Spitzenspiel in der Handballbundesliga und WIR sind mittendrin.

Egal, mit wem man im Vorfeld über dieses besondere Handballspiel gesprochen hat , alle wollten dabei sein.  Der Rekordmeister THW Kiel mit vielen EM Teilnehmern traf auf unsere TSV Hannover Burgdorf aber auch dort spielten ja bekanntlich 5 Spieler um den EM Titel.

Wir waren aber nicht nur dabei, sondern direkt mittendrin. “ Mittendrinner „gehts schon gar nicht. Unsere Inklusionshandballer hatten sich rechtzeitig um die begehrten Plätze als Einlaufkinder beworben und riesen Glück gehabt.

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Schon eine Stunde vor Spielbeginn trafen sich alle Handballer, Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde vor der Tui Arena. Doch spätestens nach der Kartenkontrolle trennten sich die kleinen Einlaufprofis von den Eltern. Jetzt ging es in die Katakomben hinein in die Umkleidekabine. Wir bekamen blaue Shirts , die uns als Einlaufkids auswiesen und dann hieß es warten.

Gut, das zwischendurch das Reckenmasskotchen „Hektor“ zum abklatschen und knuddeln vorbei kam. Unser Kids waren schon mächtig nervös, aber die Vorfreude , gleich mit einem ihrer Idole aufs Spielfeld zu laufen rechtfertigt das natürlich.

Um schonmal einen Eindruck zu bekommen, konnten wir für ein paar Minuten am Spielfeldrand den Profis beim warmmachen zuschauen. Einer der Bälle flog dann auch in unsere Richtung und Jonas warf dieses klebrige Ding schnell zurück zum Torwart. Mehr dabei geht fast gar nicht.

Jetzt hieß es wieder warten.

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Und endlich kamen die ersten Spieler in den Tunnel. „Da steht Wienczek und das dort ist Pekeler und da hinten kommt noch Duvnjak.“ Aber die eigentlichen Stars sind ja Böhm, Kastening, Olsen und Co von den Recken.

In der ausverkauften Arena, es waren 10 000 Fans dabei, herrschte eine riesen Stimmung. Wir hörten die Fans auf den Rängen mit ihren Klatschen und die laute Musik aus den Lautsprechern.

Die THW Spieler liefen in die Halle und nun kam unser großer Auftritt. Jedes Kind bekam noch eine kleine Fahne zum winken in die linke Hand, die Rechte blieb für die Spieler des TSV Burgdorf frei.

Fabian Böhm führte seine Mannen in den Spielertunnel, lautstark motivierte er nochmal seine Mitspieler, sie klatschten sich nochmal ab, schlugen sich mit den Händen auf die Brust, tänzelten vor Aufregung in dem Vorraum herum. Unsere kleinen Handballer beobachteten genau, was hier vor sich ging. Mutig schnappten sie sich die klebrigen Harzhände der Profis und dann ging es auch schon im Laufschritt in diese unglaublich laute, dunkle Arena.

Puh, was waren wir aufregend gewesen. Und jetzt war es auch schon wieder vorbei. Schnell hieß es umziehen und ab auf unsere Plätze. Wir hatten einen tollen Blick auf das Spiel und jubelten unseren Recken zu. Aber Rekordmeister Kiel stand wie eine Mauer in der Abwehr und was durchging hielt der überragende Torhüter Landin. So ging das Spiel ziemlich deutlich mit 25:32 verloren. Kein Beinbruch, aber an uns kann es nicht gelegen haben, wir hatten rote Hände vom klatschen und eine heißere Stimme.

Natürlich endet so ein Spiel nicht mit dem Schlusspfiff. Für  Autogramm.- und Selfiejäger ging es jetzt erst los. Rauf auf die Platte und rein ins Getümmel.

 

Endlich kamen unsere jungen Handballer Böhm und Ebner ganz nah, ein Traum ging in Erfüllung.

WAS GIBT ES SCHÖNERES ? 

Vielen Dank an das Reckenteam, das sich supertoll um uns gekümmert hat. 

Hier gehts zum Spielbericht.

Ein paar Eindrücke von unserem letzten Training.

Schon im Begrüßungskreis sahen wir in glückliche Gesichter. 2 unserer Handballer hatten in den vergangenen Tagen Geburtstag und jeder bekam sein eigenes Geburtstagsständchen gesungen. So schief kann es nicht gewesen sein, das Lächeln unserer Teenies sprach Bände.

Zum Warmmachen spielten wir Mattenball. Punkte konnten nur erzielt werden, wenn der Pass im sitzen gefangen wird, das war schon eine Herausforderung . Aber alle mühte sich und versuchten die Matte rechtzeitig vor dem Ball zu erreichen.

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Beim Training ging es heute unter anderem um den Sprungwurf, endlich durften unsere Kids mal springen und werfen, ganz so wie die Profis . Ganz so einfach wie im Fernsehen ging es dann doch nicht, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Reifenball wird bei uns auch immer gerne gespielt, schwierig wird es , wenn die gegnerische Mannschaft den Reifen mit dem Fuß „besetzen“ darf und so ein anderer Reifen bespielt werden muss, um Punkte zu erzielen.

Zum Schluß steht natürlich immer ein gemeinsames Spiel an, heute waren unsere Handballer aber schon ganz schön kaputt. Trotzdem wird bis zum Schluß gekämpft.

 

Ko und glücklich wird erstmal ein Schwätzchen gehalten.

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Trainingsbilder

Wir haben ja nicht nur trainingswütige Kinder in der Halle, sondern auch Eltern, die Ihrem Nachwuchs beim trainieren zuschauen und anfeuern. Eine schöne Sache, denn über die gemeinsamen 2,5 Jahre sind wir zu einer großen Handballfamilie zusammengewachsen und ein kleiner Schnack auf der Bank oder nach dem Training ist immer drin. Heiko hatte gestern seine Kamera dabei und begleitete das Training. Hier sind ein paar tolle Aufnahmen der Kids zu sehen.