Welt-Down-Syndrom -Tag am 21.03.

Auszug aus einem Song von Roger Reddich zum Down-Syndrom-Tag

 

Die Tatsache, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das 21. Chromosom 3-fach vorhanden ist, lieferte das passende Datum für den Welt-Tag: 21.3. !

 

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An diesem Tag werden sonst vielerorts tolle Aktionen und  Veranstaltungen  rund um das Down Syndrom angeboten. Eltern und ihre Kinder, Vereine, Institutionen, Selbsthilfegruppen und viele mehr machen an diesem Tag auf die Trisomie 21 aufmerksam, leider muss wegen der Coronakriese alles abgesagt werden.

Seit ein paar Jahren gibt es in eine tolle Idee, die Verbundenheit mit Menschen mit dem Down-Syndrom zu zeigen. Die SOCKENAUFFORDERUNG

 

#SockenAufforderung findet jedes Jahr am 21. März statt und wird mit dem Welt-Down-Syndrom-Tag verbunden. An diesem Tag werden zwei unterschiedliche Socken getragen, die menschliche Einzigartigkeit wird bejubelt.

Die Aufforderung ist für alle, die Solidarität ausdrücken und die Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien unterstützen wollen, bestimmt. Zugleich verbreitet sie das Bewusstsein darüber, dass die menschliche Individualität diese Welt schöner, bunter, interessanter und inspirierend

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Der Hamburger Rap Musiker Roger Reddich hat für seine Nichte Maja diesen tollen Song geschrieben, hört mal rein.

“ Irgendwie anders, irgendwie normal „

 

 

Spitzenspiel in der Handballbundesliga und WIR sind mittendrin.

Egal, mit wem man im Vorfeld über dieses besondere Handballspiel gesprochen hat , alle wollten dabei sein.  Der Rekordmeister THW Kiel mit vielen EM Teilnehmern traf auf unsere TSV Hannover Burgdorf aber auch dort spielten ja bekanntlich 5 Spieler um den EM Titel.

Wir waren aber nicht nur dabei, sondern direkt mittendrin. “ Mittendrinner „gehts schon gar nicht. Unsere Inklusionshandballer hatten sich rechtzeitig um die begehrten Plätze als Einlaufkinder beworben und riesen Glück gehabt.

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Schon eine Stunde vor Spielbeginn trafen sich alle Handballer, Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde vor der Tui Arena. Doch spätestens nach der Kartenkontrolle trennten sich die kleinen Einlaufprofis von den Eltern. Jetzt ging es in die Katakomben hinein in die Umkleidekabine. Wir bekamen blaue Shirts , die uns als Einlaufkids auswiesen und dann hieß es warten.

Gut, das zwischendurch das Reckenmasskotchen „Hektor“ zum abklatschen und knuddeln vorbei kam. Unser Kids waren schon mächtig nervös, aber die Vorfreude , gleich mit einem ihrer Idole aufs Spielfeld zu laufen rechtfertigt das natürlich.

Um schonmal einen Eindruck zu bekommen, konnten wir für ein paar Minuten am Spielfeldrand den Profis beim warmmachen zuschauen. Einer der Bälle flog dann auch in unsere Richtung und Jonas warf dieses klebrige Ding schnell zurück zum Torwart. Mehr dabei geht fast gar nicht.

Jetzt hieß es wieder warten.

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Und endlich kamen die ersten Spieler in den Tunnel. „Da steht Wienczek und das dort ist Pekeler und da hinten kommt noch Duvnjak.“ Aber die eigentlichen Stars sind ja Böhm, Kastening, Olsen und Co von den Recken.

In der ausverkauften Arena, es waren 10 000 Fans dabei, herrschte eine riesen Stimmung. Wir hörten die Fans auf den Rängen mit ihren Klatschen und die laute Musik aus den Lautsprechern.

Die THW Spieler liefen in die Halle und nun kam unser großer Auftritt. Jedes Kind bekam noch eine kleine Fahne zum winken in die linke Hand, die Rechte blieb für die Spieler des TSV Burgdorf frei.

Fabian Böhm führte seine Mannen in den Spielertunnel, lautstark motivierte er nochmal seine Mitspieler, sie klatschten sich nochmal ab, schlugen sich mit den Händen auf die Brust, tänzelten vor Aufregung in dem Vorraum herum. Unsere kleinen Handballer beobachteten genau, was hier vor sich ging. Mutig schnappten sie sich die klebrigen Harzhände der Profis und dann ging es auch schon im Laufschritt in diese unglaublich laute, dunkle Arena.

Puh, was waren wir aufregend gewesen. Und jetzt war es auch schon wieder vorbei. Schnell hieß es umziehen und ab auf unsere Plätze. Wir hatten einen tollen Blick auf das Spiel und jubelten unseren Recken zu. Aber Rekordmeister Kiel stand wie eine Mauer in der Abwehr und was durchging hielt der überragende Torhüter Landin. So ging das Spiel ziemlich deutlich mit 25:32 verloren. Kein Beinbruch, aber an uns kann es nicht gelegen haben, wir hatten rote Hände vom klatschen und eine heißere Stimme.

Natürlich endet so ein Spiel nicht mit dem Schlusspfiff. Für  Autogramm.- und Selfiejäger ging es jetzt erst los. Rauf auf die Platte und rein ins Getümmel.

 

Endlich kamen unsere jungen Handballer Böhm und Ebner ganz nah, ein Traum ging in Erfüllung.

WAS GIBT ES SCHÖNERES ? 

Vielen Dank an das Reckenteam, das sich supertoll um uns gekümmert hat. 

Hier gehts zum Spielbericht.

Ein paar Eindrücke von unserem letzten Training.

Schon im Begrüßungskreis sahen wir in glückliche Gesichter. 2 unserer Handballer hatten in den vergangenen Tagen Geburtstag und jeder bekam sein eigenes Geburtstagsständchen gesungen. So schief kann es nicht gewesen sein, das Lächeln unserer Teenies sprach Bände.

Zum Warmmachen spielten wir Mattenball. Punkte konnten nur erzielt werden, wenn der Pass im sitzen gefangen wird, das war schon eine Herausforderung . Aber alle mühte sich und versuchten die Matte rechtzeitig vor dem Ball zu erreichen.

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Beim Training ging es heute unter anderem um den Sprungwurf, endlich durften unsere Kids mal springen und werfen, ganz so wie die Profis . Ganz so einfach wie im Fernsehen ging es dann doch nicht, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Reifenball wird bei uns auch immer gerne gespielt, schwierig wird es , wenn die gegnerische Mannschaft den Reifen mit dem Fuß „besetzen“ darf und so ein anderer Reifen bespielt werden muss, um Punkte zu erzielen.

Zum Schluß steht natürlich immer ein gemeinsames Spiel an, heute waren unsere Handballer aber schon ganz schön kaputt. Trotzdem wird bis zum Schluß gekämpft.

 

Ko und glücklich wird erstmal ein Schwätzchen gehalten.

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Trainingsbilder

Wir haben ja nicht nur trainingswütige Kinder in der Halle, sondern auch Eltern, die Ihrem Nachwuchs beim trainieren zuschauen und anfeuern. Eine schöne Sache, denn über die gemeinsamen 2,5 Jahre sind wir zu einer großen Handballfamilie zusammengewachsen und ein kleiner Schnack auf der Bank oder nach dem Training ist immer drin. Heiko hatte gestern seine Kamera dabei und begleitete das Training. Hier sind ein paar tolle Aufnahmen der Kids zu sehen.

 

 

 

Endlich wieder Handballtraining

Und fast alle Kids waren beim 1. Training im neuen Jahr dabei. Eine wuselige, bunte Truppe rannte durch die Halle, warf Bälle aufs Tor, rollte auf unseren großen Gymnastikbällen durch die Gegend oder prellte die Linien hoch und runter. Man hätte auch einfach zuschauen können.

Aber erstmal hieß es: “ Auf zum Fototermin“. Durch eine großzügige Spende des Luisenclubs zu Hannover konnte der Weihnachtsmann allen Handballkindern und Trainern eine Kaputzenjacke schenken. Also alle rein ins Tor und zum Fotografen jubeln.

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